Alopecia Areata
Alopecia areata ist eine sehr
unvorhersehbare Autoimmun-Erkrankung
der Haut, die zum herdartigen Harausfall
der Kopfhaare führt und kahle Stellen
verursacht. Alopecia areata kommt oft
bei mehreren Familienmitgliedern vor,
wobei sich in diesen Familien auch
andere Autoimmun-Erkrankungen,
wie etwa perniziöse Anemie, Lupus
Erythematosus oder Vitilligo, etnwickeln
können. Oft erscheint sie bei Patiaeten
mit Chromosomstörugen wie z.B. Down
Syndrom. Alopecia areata kommt bei
etwa vier Millionen Europäern aller
Altersgruppen, unabhängig vom ethnischen
Ursprung, vor.
Der Grund der Erkrankung ist, dass sich
die Zellen der Haarfollikel durch äußeren
oder inneren Einfluss verändern, sie
werden vom Immunsystem dann als
fremde Körper identifiziert und er beginnt
gegen sie Antikörper zu produzieren und
sie zu vernichten. Die Zellen des
Immunsystems – weiße Blutkörperchen –
fallen die schnell wachsenden Zellen in
den Follikeln, wo das Haar gebildet wird
an. Die Haare hören auf zu wachsen und
fallen nachfolgend aus den Follikeln aus.
Dies kann in jedem Alter geschehen und
betrifft etwa 1% der Bevölkerung,
meistens Kinder. Die Haarfollikel der
betroffenen Personen sind sehr klein und
verlangsamen bedeutend das
Haarwachstum. Menschen die unter
Alopecia areata leiden, leiden oft auch
unter Krankheitern der Schilddrüse,
atopischem Ekzem, allergisch bedingtem
Schnupfen und Asthma. Alopecia areata ist
keine ansteckende Krankheit und ist nicht
von der Ernährung beeinflusst. Wie andere
Probleme, auch sie beginnt oft nach
Stressituationen. Doch muss es nicht
immer so sein. Es ist keine
lebensgefährliche Krankheit und
verursacht keine physischen Schmerzen.
Emotional ist sie aber sehr bedrückend.
Alopecia areata wird meistens beim
Friseur entdeckt, weil sie in meisten Fällen
versteckt ist.
Ursachen von Alopecia Areata

Es gibt mehrere Hypothesen darüber was
diese Erkrankung verursacht. Bedeutende
Rolle spielt wahrscheinlich die genetische
Veranlagung, denn Alopecia areate
kommt öfters bei Menschen aus einer und
derselben Familie vor. Wie bei meisten
Autoimmun-Erkrankungen ist Alopecia
areata mit dem erhöhten Risiko der
Entstehung von anderen Autoimmun-
Erkrankungen eng verbunden.
Einige chemische Stoffe, die ein
Bestandteil des Immunsystems sind,
wie etwa Zytokine, können bei Alopecia
areata durch die Inhibition des Wachstums
des Haarfollikels eine Rolle spielen. Es
wurden einige Fälle der angeborenen
Alopecia areata dokumentiert. Hier handelt
es sich jedoch um keine Autoimmun-
Erkrankungen, weil ein Kind ohne
vollständig entwickeltes Immunsystem
geboren wird.
Gemeinsame Ursachen und Risikofaktoren der Alopecia areata:
emotionaler Stress
Familienanamnese von Alopecia areata
einige chemische Stoffe
Chromosomstörungen wie z.B Down Syndrom
Merkmale von Alopecia areata
Das primäre Merkmal der Erkrankung
an Alopeci areata sind runde kahle
Stellen, sog. Stempeln am Kopf. Das erste
Merkmal kommt meistens bei kleinen,
bzw. heranwachsenden Kindern vor,
aber die Krankheit kann in welchem
Alter auch immer ausbrechen. Vom
Haarausfall können verschiedene Kopfteile
betroffen werden und es kommt vor,
dass zur gleichen Zeit, als die Haare an
einer Stelle ausfallen an einer anderen
zu wachsen beginnen. Es kann welche
Haarfläche auch immer betroffen werden,
einschließlich der Augenbrauen, Wimpern
und des Schnurrbarts. Manchmal wird die
Erkrankung von mäßigem Jucken, Stechen,
Schmerzen oder Brennen der betroffenen
Stelle begleitet. Bei manchen Personen, die
unter Alopecia areata leiden, kommen auch
Nageldeformationen vor.
Es können folgende Symptome vorkommen:
übermäßiges Erröten der betroffenen Stelle
kleine ovalförmige oder kahle Stellen auf dem Kopf.
mäßiges Jucken
Empfindlichkeit der betroffenen Stelle oder Brennen
Grübchen oder Höhlungen
Alopecia verursacht oft psychischen Stress
und schlechten psychischen Zustand..
Weil der Haarausfall bedeutende Änderung
des äußeren Aussehens mit sich bringt,
beginnen manche Leute, die davon
betroffen sind, soziale Kontakte zu meiden
und können sogar unter sozialer Phobie,
Angstzuständen und Depressionen leiden.
In schweren Fällen, als es scheint, dass
die Heilungschancen sehr gering scheinen,
müssen sich die Patienten einen Rat beim
Fachmann holen. Es gibt immer eine
Chance zur Lösung der Probleme, die diese
Erkrankung mit sich bringt oder wenigstens
eine Möglichkeit ihrer Minderung.